Montag, 22. Juli 2013

Reisebericht 19.07. bis 21.07.


Freitag 19.07.13:
Die ganze Nacht hat es durchgeregnet, wie wir später erfahren haben 27 cm pro qm. Trotz alledem haben wir erst einmal ausgeschlafen, also Bettina bis 07:30 Uhr, Marc bis 07:45 Uhr und Jonte bis 09:00 Uhr.
Dann hat Marc erst einmal den Reisebericht aktualisiert und wir haben in Ruhe gefrühstückt.
Gegen 10:45 Uhr sind wir dann per Camper in Richtung Daintree Ferry aufgebrochen, um an der Crocodile Tour auf dem River teilzunehmen.
Das Boot legte dann auch zugügig ab und wir waren mit 10 Leuten an Bord eine kleine Truppe. Der Guide war wieder sehr lustig und erklärte sehr viel über das Leben der Crocos und der anderen Tieren hier am Daintree River.
Gesehen haben wir dann auch mehrere kleine und auch einige große Crocos. Die hatten sogar Namen wie Lizzy (wg. Queen Elizabeth und Scooter). In freier Natur werden die nicht so groß, wie wir sie aus dem Zoo oder Wildparcs kennen.
War alles im Allen eine schöne Tour.
Danach sind wir mit der Fähre über den Daintree River übergesetzt und haben als erstes die Rainforest Station angesteuert, wo diverse Walkways in den Regenwald führen. Allerdings haben wir uns den Walkway angesichts des Eintrittpreis von umgerechnet 55€ dann gespart. Bei aller Liebe, dass war dann echt zuviel des Guten.
2 Kilometer hinter dem Walkway haben wir dann noch einer kleinen aber feinen Eisfabrik angehalten und uns jeden einen kleinen Bioeisbecher gegönnt.
Wir beschlossen dann wieder zurück zum Campinglatz zu fahren und vorher noch einen kleinen Einkauf zu tätigen.
Zum Abendessen gab es lecker Pellkartoffeln und Quark. Jonte und Marc waren noch im Pool schwimmen. Von dem kleinen Fest haben wir nur die Musik mitbekommen, sah aber nett aus. Wir hatten allerdings keine Lust darauf und haben uns dann nur den Eiswagen gegönnt. Der war allerdings absolut Weltklasse.
Wie bereits an allen anderen Abenden waren wir früh im Bett und sind ca. 22.30 Uhr eingeschlafen.

Samstag 20.07.13:
Nach etwas ausschlafen haben wir dann gegen 10:00 Uhr unseren Campingplatz geräumt und sind nach Daintree Village gefahren um eine weitere Crocodiletour zu machen. Diese war vom selben Anbieter des Vortages und im Preis mit inbegriffen. Allerdings führte diese Tour in den nördlichen Teil des Daintree Rivers. In Daintree Village angekommen sahen wir, dass die nächste Tour in 10 Minuten starten sollte, perfektes Timing! Der Guide war der selbe vom Vortag, was am Anfang ganz Lustig war, weil man jetzt die restlichen 50% verstanden hat, die man am Vortag nicht verstanden hatte. Doch leider waren auch seine Witze die gleichen. Gesehen haben wir dann zwei große Crocos und einen Leguan. Alles in allem ganz nett.
Gegen Mittag sind wir dann weiter in Richtung Cairns. Das Wetter wurde immer besser, die Sonne schien und die Wolken waren komplett verschwunden.
20 km vor Cairns machten wir dann noch einen Stopp an einem wunderschönen Strand, der durch die Baywatch bewacht wurde. Also, Handtücher raus und ab in s Wasser.
Das Meer hatte herrliche 26 Grad und die Wellen waren schön. Wir verbrachten dann einige Zeit im Wasser und sogar Bettina ist zwei mal reingegangen!
Zum Mittag gab es Steakfries und Chips von der örtlichen Pommesbude am Strand, lecker.
Nachmittags ging es dann nach Cairns auf unseren gebuchten Campingplatz, vorher noch die letzten Einkäufe bei Coles erledigen. Jonte ging noch im Pool baden und wir verbrachten abermals den Abend bei Bier, Wein und Chips vor dem Wohnmobil. Gingen dann früh ins Bett, weil morgen wieder frühes aufstehen angesagt war.

Sonntag 21.07.13:
Wecken um 06:10 Uhr! Das ist Urlaub....
Sind dann punktlich um 07:05 Uhr abgeholt worden und dann zum Cruiseterminal gebracht worden, eingecheckt und ab aufs Schiff wo jeder seine eigene Taucherbrille mit Schnorchel, sowie Flossen bekam.
Das Schiff legte dann um 08:30 Uhr ab und die Einweisung zum Tauchen und Schnorcheln folgten sogleich. Mitten in der Taucheinweisung stoppte das Schiff abrupt, weil Wale direkt neben dem Boot waren. Und tatsächlich, direkt neben dem Schiff sahen wir noch einmal den Rücken und die Schwanzflosse eines Wals, der dann aber leider verschwand.
Am Reef angekommen folgte für Jonte und Marc gleich der erste Tauschgang mit Mart dem Tauchguide zu drei weiteren Tauchern. Durch denn Sonnenschein wirkte das Riff viel Farbenfroher und wir haben wieder eine Menge gesehen. Leider haben die drei anderen Taucher viel Blödsinn gemacht und u.a. diverse Dinge angefasst die man nicht anfassen sollte, so dass der Guide viel damit beschäftigt war diese einzufangen.
Das absolute Highlight war aber dann die Sichtung eines Weißspitzenriffhai direkt unter uns. Keine 5 Meter von uns entfernt lag der faul auf dem Boden zúnd beobachte uns. Nachdem wir ihn genung beobachtet hatten, schwamm er ganz gemütlich und elegant in die Richtung von wo wir kamen. Jonte war überglücklich, endlich mal einen Hai beim Tauchen gesehen zu haben, seine Augen strahlten und das Grinsen ging über beide Ohren.
Zurück an Bord mussten wir das natürlich gleich Bettina berichten, die zwischenzeitlich
Schnorcheln war.
Das Mittagessen war wie die ganze Tour bisher eher ernüchtern. Massenabfertigung. Einfach zuvile Leute auf einem Boot.
Nach dem Essen ging es zum zweiten Reefplatz, ca. 10 Miuten Fahrt entfernt. Nach dem Anlegen folgte das selbe Procedere wie beim ersten mal. Alle drängelten sich zum Schnorcheln und man musste aufpassen, dass man nicht einen kleine Japaner versehentlich umrannte.
Der zweite Tauschgang für Jonte und Marc war sehr schön, aber nicht so spektakulär wie der erste mit dem Hai. Viele echte Nemos, Korallen, Doktorfische, Doris, Muscheln usw. gesehen. Die Reefwände mit den Korallen waren hier schöner und der Tauchgang alles in allem entspannter. Das Schnorcheln von Bettina aber wohl eher unspektakulär.
Zurück auf dem Schiff ging es dann auch schoon bald wieder in Richtung Cairns, leichte Bordmusik vom Koch wurde gespielt, der Wein, die Kracker und das Obst zugeteilt...
Schnell noch die Logbücher geschrieben und ein bischen mit dem Tauchguide unterhalten, der Jonte wieder bestätigte das er ein: „excelent diver, because he doesn´t breath“ ist.
Am Hafen haben wir uns dann zu Fuss auf dem Weg zum Campingplatz gemacht, Jonte noch eine Kugel Eis gekauft. Bettina und Marc eine Dose Bier, die wir an der Esplanade auf einer Bank genossen haben.
Den Weg zum Campingplatz hatten wir allerdings etwas unterschätzt, so dass wir nach 40 Minuten Fußmarsch da ankamen.
Jonte und Marc noch kurz in den Pool im Dunkeln und anschließend Duschen.
Zum Abendessen gab es dann Nudeln mit Tomatensauce, einfach und immer wieder lecker.
Marc hat dann auf dem MacBook noch einen James Bond Film gefunden, den wir zwar geguckt haben, allerdings keiner das Ende erlebt hat.
Alles in Alllem ein schöner Tag. Man sollte allerding 100$ mehr ausgegeben und lieber eine Tour mit weniger Leuten an Bord machen, dass war einen reine Massenabfertigung. Mit der Tour in den Whitsundays in nichts nicht zu vergleichen.

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